MEINE BÜCHER

Im Jahr 2007 habe ich mir meine erste digitale Kamera gekauft, eine Canon EOS 5D. Sehr schnell hat sich eine Unmenge digitaler Fotos auf meinem Rechner befunden. Ich habe begonnen zu sichten, sortieren und zu synthetisieren. Ich stellte fest, dass die Buchgestaltung einen zwingt, das Wesentliche deutlich zu machen.

Alle meine Büecher hatte ich bei BLURB.com drucken lassen, damals noch einer der ersten professionellen Anbieter. Beim Klicken auf die Buchbilder kann man durch die Bücher blättern. Allerdings wird man hierzu auf die BLURB Seite umgeleitet.

2017 - "PEDROS FAMILIE"

Die Geschichte dieses Buches beginnt im Dezember 1994. Zusammen mit unseren Töchtern verbringen wir den Jahreswechsel auf Kuba. Es ist gerade der Beginn der sogenannten „periodo especial“. Die zerfallende
Sowjetunion hat ihre finanzielle Hilfe für Kuba und große Teile des Handelsabkommens storniert, was die kubanische Wirtschaft schwer trifft und für eine lange Zeit einen starken Einfluss auf das tägliche Leben der Kubaner ausübt. Es gibt wenig Lebensmittel, an den Tankstellen stehen Schlangen, die Straßenbeleuchtung wird nicht angeschaltet.

Unsere Reise führt uns nach Santiago de Cuba und an ein Hotel am Meer. Dort spielt allabendlich eine Gruppe junger kubanischer Musiker. Wir fragen, ob sie uns die Grundlagen des Conga Spielens beibringen können. Zu zweit, unsere jüngere Tochter und ich, treffen wir uns täglich mit Ismael und Roberto. Beide sprechen nur Spanisch. Wir kommunizieren mit Händen und Füßen,
Lächeln und Gesten. Zum Abschied tauschen wir die Adressen.

2017 "WARTEN AUF FIDEL"

Sonnabend, den 28. November 2016

Beim Frühstück erfahren wir, dass Fidel Castro am Vorabend gestorben ist. In Kuba ist für neun Tage Staatstrauer angesetzt. Am Sonntag, den 4. Dezember soll er in Santiago de Cuba beerdigt werden. Im Fernsehen laufen Dokumentationen über Fidels Leben und das Leben der Kubaner unter Fidel. Es werden alle Facetten belichtet und man kann sich aussuchen, welcher Interpretation man folgen möchte. Wir sind oft auf die Karibik Insel geflogen und haben dort einige Freunde und Bekannte. Wie werden sie den Tod ihres
‚maximo liders‘ erfahren?

Montag, den 28. November 2016

Am Montagmorgen, wieder beim Frühstück, sage ich zu Kerstin: „Wir hätten eigentlich nach Kuba fliegen können, um uns selbst ein Bild davon zu machen, wie die Kubaner das Ableben Fidels erleben“. Ihre Antwort: „Warum hätten, du kannst es doch noch?“. Und so kommt es, dass ich am nächsten Tag gegen Mittag das Flugzeug in Richtung Holguin/Kuba besteige.

2016 - "CAMINO SANTIAGO - DER JAKOBSWEG"

Irgendwann hatte ich das Buch von Paulo Coelho "Auf dem Jakobsweg" gelesen. Seitdem hat mich der Gedanke, diesen Weg auch einmal zu gehen, begleitet. Im Mai 2015 sind wir dann zum ersten Mal 150km des camino frances von Leon nach o Cebreiro gegangen. Im darauffolgendem Jahr, im September  2016 sind wir dann die Strecke von den französischen Pyrenäen von St. Jean Pied du Port bis nach Santiago de Compostella gelaufen.

2016 "Wenn Du mich fragst" - Gedichte und Fotografie

Irgendwann, Beginn 2016, fragte ich Andreas Eckstein, mit dem ich zusammen das Abitur machte und von dem ich wusste, dass er Gedichte schreibt, ob wir nicht gemeinsam ein Buch über Kuba machen wollen: er die Prosa und ich die Fotos. Er sagte dankend ab, auch, dass er zur Zeit einen Roman schriebe und dafür keine Zeit habe, aber er könne mir eine Auswahl seiner Gedichte schicken. So ist dieses Buch entstanden.

2011 "MEIN TRAUM"

Mein fotografisches Lieblingsthema ist das Porträt. Aber: genau wie ein gemaltes Porträt, gibt das Bild des Abgebildeten viele Möglichkeiten der Interpretation. Immerhin haben mindestens drei Personen Einfluss auf die Interpretation: der/die Abgebildete, der/die Fotograf(in) und der/die Betrachter(in).
Irgendwann stellte ich fest, dass wenn man neben das fotografische Porträt die Fotos hängt, die kurz davor und danach entstanden sind, dass sich dadurch eine Bewegungsfolge erahnen lässt, die viel über die porträtierte Person aussagt.
Im Projekt "mein Traum" habe ich die Personen, die ich porträtierte gebeten, ihren Traum zu benennen, ihn mit der Hand aufzuschreiben und in ein Mikrofon zu sprechen. Ich hoffe, mit den Zusatzinformationen: Traum, Handschrift und Stimme eine zusätzliche Charakterisierung zu geben.